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10 Jahre QIBB an kaufmännischen Schulen der Steiermark



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Unterrichtsentwicklung + Qualitätsentwicklung = Schulentwicklung

 

Am 1. und 2. Oktober 2014 fand im Bildungshaus Schloss Seggauberg eine landesweite Tagung für Schulleiter/
innen, Fachinspektor/innen, Qualitätsprozessmager/innen sowie ARGE-Leiter/innen zum Thema Qualitätsmanagement
an kaufmännischen Schule statt.
Anlass und Zielsetzung dieser Tagung war es, einen Rückblick auf 10 Jahre Qualitätsmanagement
im kaufmännischen Schulwesen zu halten. In diesen 10 Jahren QIBB ist es
gelungen, dass der Qualitätskreislauf, nachvollziehbare Prozesse, Evaluierungen und
Dokumentationen der schulischen Abläufe selbstverständlich geworden sind.
10 Jahre QIBB sollten aber nicht nur ein Anstoß für einen Rückblick sein, sondern auch
einen Ausblick auf die Entwicklungen und Herausforderungen der kommenden 10 Jahre
geben:
 

  • eine stärkere Kompetenz- und Praxisorientierung in den neuen Lehrplänen der Handelsakademien und Handelsschulen,
  • die Vorbereitung der neuen standardisierten Reife- und Diplomprüfung, die ab dem Jahr 2016 an allen Schulen abgehalten wird,
  • eine neue Form der Diplomarbeiten, die vorwissenschaftlichen Charakter haben werden, sowie
  • eine stärkere Kooperation mit Wirtschaftspartnern, da nach den neuen Lehrplänen jeder HAK und HAS Absolvent und jede Absolventin eine Praxis absolvieren muss.

Die zuständige Abteilungsleiterin aus dem BMBF, Frau MR OSTR Mag. Katharina
Kiss, referierte über die neuen Lehrpläne und das innovative Bildungskonzept
der kaufmännischen Schulen.
Veränderte Anforderungen der Wirtschaft verlangen stärkere persönliche
Kompetenzen, aber auch unternehmerisches Denken und Handeln und
selbstverständlich fundierte Fachkenntnisse. Herr Juri Goldfuss von Microsoft
Österreich gab einen Einblick in neue Arbeitswelten und in einer Konferenzschaltung
mit Microsoft Wien gelang es ihm, interessante Einblicke in Arbeitsbereiche
der Zukunft zu geben.
Was nützen die Ideen, wenn sie nicht wahrgenommen werden? Die kaufmännischen Schulen müssen als Partner
der Wirtschaft mit neuen Entwicklungen Schritt halten, sich ständig weiterentwickeln und dabei auf ihren
Traditionen aufbauen. Eine gelungene Kommunikation nach Innen und Außen muss es ermöglichen, dass das
Neue ins System kommt, dass es aber auch nach Außen wahrnehmbar wird. Frau Michaela Mojzis-Böhm
(www.spracheammarkt.at) arbeitete am zweiten Tag mit den Teilnehmer/innen an Kommunikationsstrategien, die
es ermöglichen, alle Betroffenen in die Veränderungsprozesse einzubeziehen, für gemeinsames Handeln zu
begeistern und somit zu Beteiligten zu machen, die diese Entwicklungen aktiv mitgestalten.

 

 

Zuletzt geändert am: 31.10.2014

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